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4. Etappe:  So, 17.7. - So, 7.8.2022


Ab Beginn der Reise erstelle ich jeden Tag einen Tagesbericht samt Fotos. Das Tagebuch beginnt zuunterst auf dieser Seite, der neueste Eintrag ist zuoberst.

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So, 7.8.2022, Oberriet/Wetzikon, wandern 13km. Feldkirch, Nofels, Meiningen, Oberriet. Wetter: Bedeckt: 22°. Unterkunft: Zuhause.

Erst durchwanderte ich die zweite Ill-Schlucht und danach ebenan bis an den Rhein. In Oberriet konnte ich geradewegs in den Zug nach Uznach steigen. Gegen 2Uhr kam ich zuhause an.

Sa, 6.8.2022, Feldkirch, 23km. Bludenz, Nenzing, Frastanz, Feldkirch. Wetter: Bedeckt, 18°. Unterkunft: Hotel NightInn, sFr 115.—.

Auch heute folgte ich auf mehr oder weniger guten Wegen der Ill, fast immer ebenan, nur die Ill-Schlucht vor Feldkirch musste ich über einen Felssporn überwandern. Feldkirch hat eine grosse und schöne Altstadt und weil Samstag ist  gab‘s LiveMusik und volle Gassen.

Fr, 5.8.2022, Bludenz, 31km. Gargellen, Galgenul, Schruns, SanktAnton, Bludenz. Wetter: Schön, 27°, abends Gewitter. Unterkunft: Hotel Alpstadt, sFr 90.—.

Es war heute ein langer Marsch. Aber da ich immer dem Fluss Ill folgte musste ich keine Höhenmeter überwinden. Die Wege waren gut und ich war fast immer fern der Strasse. Erstmals konnte ich ein Hotel reservieren unter hundert Franken und dann noch ein sehr gutes. Direkt angebaut war ein ganzer RestaurantKomplex mit einem riesigen Biergarten mit LiveKonzert. Der auffrischende Wind zerfledderte dann allerdings die vielen Schirme gehörig.

Do, 4.8.2022, Gargellen, 17km. Klosters, Schlappin, Schlappinerjoch (2201müM), Gargellen. Wetter: Schön, 23°. Unterkunft: Hotel Bradabella, sFr 165.—.

Der Aufstieg erfolgte in zwei Etappen. Die erste nach Schlappin mit einer Einkehrmöglichkrit bei ‚Erika‘. Die zweite ‚höngte’ dann aber wesentlich mehr an. Trotzdem, nach 12 Uhr erreichte ich den Pass und gegen vier das Hotel in Gargellen (von wo ich vor vielen Jahren mit Aisha, unserem Hund, auf die Via Valtelina gestartet bin).

Mi, 3.8.2022, Klosters, Bahn 17km, wandern 15km, Kleinbus 13km. Scuol, Bahn nach Lavin, SagliainsTal, VereinaPass (2600müM), Berhaus Vereina, Kleinbus nach Klosters.  Wetter: Schön, 25°. Unterkunft: Hotel SilvrettaHaus, sFr 125.—.

In Lavin war das einzige Hotel ausgebucht und da ich von Scuol nach Lavin sicher schon 50 Mal gewandert bin nahm ich den Zug. Der Aufstieg durch das Sagliainstal war lang und steil. Zum Glück allerdings war der grösste Teil des Weges ausgemäht. Leider nicht bis oben. Es ist ein Dickicht sondergleichen. Nach 7.5 Stunden erreichte ich das Vereina-Berghaus. Nochmals 13 km das Tal hinaus wandern wäre zu viel gewesen und ich war somit froh um den Shuttle nach Klosters. Einmal mehr bin ich begeistert vom Hotel Silvretta (ich war mit dem Velo schon mal da) und auch von dessen Preis.

Di, 2.8.2022, Scuol, Ruhetag. Wetter: Leicht bewölkt, 25°.

Es war wieder ein geruhsamer Tag, natürlich mit ausgedehntem Bad-Besuch. Vor allem aber beunruhigte mich der Netto-12-Stünder von morgen - bis mir das VereinaHaus in den Sinn kam. Das ist zwar ausgebucht aber irgendwann kam ich drauf, es könnte ein Bus hinaufführen und ich konnte tatsächlich einen Sitzplatz für 16 Uhr buchen. Ich war sehr erleichtert. Der 12-Stünder reduziert sich zum 8-Stünder.

Ab Klosters komme ich allerdings nicht weiter. Das einzige Haus in Sankt Antönien hat einen Zimmerpreis von 250.—, aber da über das Wochenende auch die beiden SAC-Hütten, Carschina und Schesaplana ausgebucht sind ist mir der Weg durch das Rätikon verwehrt. Ich werde darum nördlich über das Montafon ausweichen und wie es scheint am Sonntag nach Hause fahren.

Mo, 1.8.2022, Scuol, 30km. Ofenpass, Funtana da S’charl (2393müM), Alp Astras, S‘charl, Scuol. Wetter: Leicht bewölkt, 22°. Unterkunft: Hotel CruschAlba, sFr 135.—.

Nach einem guten Morgenessen (ich bin überhaupt sehr angetan von diesem Hotel) ging‘s erst einmal bergan, von 2150 auf 2400müM. Dann aber immer leicht sinkend bis nach S‘charl. Auf der Alp Astras trank ich ein Rivella, umgeben von Wanderern und Bikern und unterhalten von einem Duo mit Handorgel und Guitarre. Ich fühlte mich sehr wohl. Das sehr weite Tal Richtung S‘charl beherbergte sehr grosse, vor allem aber auch geradezu idyllische Alpwirtschaften. Übrigens ausnahmslos bewirtschaftet durch SüdTiroler. Ab S‘charl war’s dann allerdings nur noch ein langer ‚Wackel‘ auf der Strasse nach Scuol, denn die ClemchiaSchlucht ist immer noch gesperrt. Offen war allerdings, welch eine Überraschung die GurlainaBrücke (nach mehr als zwei Jahren!!!! Sanierungszeit).

Morgen bleibe ich einen  Tag hier. Ich traue mir den Netto 11,5-Stünder über den VereinaPass, von Lavin nach Klosters nach den langen Distanzen der letzten Tage nicht zu. Damit gerate ich zwar wieder in ein Wochenende im Rätikon mit all den ÜbernachtungsProblemen, inclusive den SAC- Hütten. Aber vielleicht generiert der prognostizierte WetterWechsel den Markt neu.

So, 31.7.2022, Ofenpass, 31km. Livigno, Malga Alpisella (2300müM), San Giacomo di Fraele, ValMora, OfenPass. Wetter: Durchzogen aber trocken, 13°. Unterkunft: Hotel SüsomGivé (Ofenpass), sFr 130.—.

Mit 10,5 Stunden, über 30 km und mehr als 1000 HM war heute ein sehr strenger Tag. Auf meist sehr guten Wanderwegen kam ich recht gut vorwärts. Vor allem das lange ValMoro ist eine richtige Perle  - - wenn da nur die Massen von Bikern nicht wären. Denen musste ich als Fussgänger natürlich immer ausweichen. Aber eben, ich befand mich ja auf dem NationalparkTrail. Am Ende des ValMora gab’s dann aber einen richtigen 350HM-Schinder bis auf die Höhe von wieder 2300müM. Am Ende war ich froh, dass die Reservation des Zimmers geklappt hat.

So, 31.7.2022, Ofenpass, 31km. Livigno, Malga Alpisella (2300müM), San Giacomo di Fraele, ValMora, OfenPass. Wetter: Durchzogen aber trocken, 13°. Unterkunft: Hotel SüsomGivé (Ofenpass), sFr 130.—.

 


Mit 10,5 Stunden, über 30 km und mehr als 1000 HM war heute ein sehr strenger Tag. Auf meist sehr guten Wanderwegen kam ich recht gut vorwärts. Vor allem das lange ValMoro ist eine richtige Perle  - - wenn da nur die Massen von Bikern nicht wären. Denen musste ich als Fussgänger natürlich immer ausweichen. Aber eben, ich befand mich ja auf dem NationalparkTrail. Am Ende des ValMora gab’s dann aber einen richtigen 350HM-Schinder bis auf die Höhe von wieder 2300müM. Am Ende war ich froh, dass die Reservation des Zimmers geklappt hat.

Sa, 30.7.2022, Livigno, 25km wandern, 14km mit Zug. Poschiavo, Zug nach Bernina Hospiz, Fuorcla Minor, Fuorcla de Livigno, Livigno. Wetter: Leicht bewölkt, 12°. Unterkunft: Hotel Posta, sFr 170.—.

Eben, heute ist Samstag und es gibt kaum freie Zimmer. So auch nicht auf dem Berninapass. So ‚klemmte‘ ich einen Wandertag und fuhr mit der Bahn auf den Bernina. Von dort wanderte ich über den FuorclaMinor ( 2450müM) und den Fuorcla de Livigno ins lange Tal des SpölBaches. Der Weg führt 15km sehr schön dem Bach entlang, immer leicht fallend. Auch das Dorf Livigno ist kilometerlang. Ich traf viele Wanderer, allerdings das Doppelte an Bikern, die Hälfte davon fuhren elektrisch. Entgegen allen Unkenrufen empfand ich Livigno überhaupt nicht hässlich.

Sa, 29.7.2022, Poschiavo, Ruhetag. Wetter: Schön, 22°, sporadisch Regen.

Nachdem mir schon vor Tagen ein Teil einer Frontschaufel herausgebrochen ist mir der Zahn heute noch ganz in die Brüche gegangen. Sieht zwar ziemlich ungepflegt aus, tut aber zumindest nicht weh. Ein geruhsamer Tag.

Fr, 28.7.2022, Poschiavo, 19km. Tirano, Campocologna, Brusio, Miralago, Prada, Poschiavo. Wetter: Leicht bewölkt, 25°. Unterkunft: Hotel Suisse, sFr. 153.—.

Nach den sehr langen Wanderungen durch das endlose Valtellino ging‘s endlich wieder mal bergauf. Nach knapp 8 h erreichte ich Poschiavo und sofort musste ich weiterplanen. Ich bin vor einem Wochenende und da sind alle Unterkünfte besetzt oder die Preise schiessen durch die Decke. Bernina Hospiz ist ausgebucht. Darum nehme ich übermorgen einen frühen Zug dorthin und wandere nach Livigno zum billigsten der überteuerten Hotels. Von da gehts weiter, nicht nach Buffalora, die ist wegen einem Muhrgang zwangsgeschlosse, sondern auf den Ofenpass mit einem unmöglichen Hotelnamen (Süsom Givé) habe ein Zimmer reserviert (hoffentlich klappt das dann), dann gehts weiter nach Scuol, wo‘s auch nicht billiger wird. Ich habe eine unmögliche Zeit für meine Wanderung ausgesucht.

Do, 27.7.2022, Tirano, 32km. Sondrio, SanGiacomo, Tirano. Wetter: Schön, 30°. Unterkunft: Hotel Corona, sFr 110.—.

Das Valtelino ist durchzogen von einem phantastischen Radweg entlang der Adda.  Da bin ich vor zwei Jahren auf meiner Tour de Suisse hochgefahren bis nach Bormio resp. den UmbrailPass. Zu Fuss ist der Weg allerdings sehr eintönig und die Etappen zu lang. Ich bin also froh, dass ich das ganze Tal ohne Bus oder Zug geschafft habe. Ich wurde sehr müde. Morgen werde ich noch nach Poschiavo wandern und dort für zwei Nächte bleiben.  Ich freue mich auf meinen Ruhetag. Die Reservation habe ich schon vor Tagen getätigt, Poschiavo ist ausgebucht.


Mi, 26.7.2022, Sondrio, 32km.
Morbegno, Selvetta, Sondrio. Wetter: Schön, 32°. Unterkunft: in Wohnung il Castello, sFr 113.—.

Es war heute flach, langweilig und viel zu lang.

Di, 25.7.2022, Morbegno, 24km. GeraLario, Sorico, Delebio, Piagno, Morbegno. Wetter: Schön, 35°. Unterkunft:  Locanda Via Priula, sFr. 99.—.

Das Veltlin ist eine endlose Ebene. Ein phantastischer Veloweg folgt der Adda (vor zwei Jahren mit dem Velo durchgefahren). Diesen Weg zu wandern ist ziemlich langweilig und es gibt nirgends etwas zu trinken. Alternativ führt der vorgeschlagene Weg hoch über den Dörfern durch. Das ist allerdings so anstrengend, dass ich nie nach Tirano gelange. Ich suche deswegen immer nach einem Mittelweg. Meine heutige Unterkunft zu finden war eine Lotterie. An einer kleinen Gasse am oberen Ende der historischen Stadt fand ich sie. Dafür bekam ich das schönste Zimmer der bisherigen Reise.

Mo, 24.7.2022, GeraLario,28 km. Menaggio, Aquaseria, Santa Maria, Prato, Misso, Dongo, Gravedona, Domaso, GeraLario. Wetter: Schön, 35°. Unterkunft: Hotel Lario, sFr 156.—.

Es war eine ellenlange Wanderung durch viele Touristendörfer, entlang weiter Strände, manchmal durch Wälder über Felsklippen. Und es war ein durstiger Tag. Sechs Mal kehrte ich kurz ein für 1\2Liter AquaMinerale Frizzante. Zum Abendessen gab‘s eine kleine PizzaNapoli (gab‘s tatsächlich). Zum Glück wehte fast immer etwa Wind, das machte die Wärme erträglich.

Sa, 23.7.2022, Menaggio, Ruhetag. Wetter: Leicht bewölkt, 33°.

Tatenloser Ruhetag im attraktiven Ferienort.

Fr, 22.7.2022, Menaggio, 26km wandern, 10km Bus. Lugano, Gandria, Albogasio, Bus, Porlezza, Menaggio. Wetter: Schön, 35°. Unterkunft: Hotel Bellavista, sFr 155.—.

Die heutige Wanderung war sehr anstrengend. Vor allem die Strecke von Gandria nach Albogasio, hoch über dem See. Der äusserst steile Abstieg (Schweizer Wanderweg) zum Zoll von Gandria endete mit der totalen Unmöglichkeit, schlussendlich auf die Strasse zu gelangen. Ich kletterte alles wieder hinauf und folgte dem italienischen Weg. Von Albogasio nach Porlezza nahm ich den Bus, ich hätte die gesamte Distanz nicht geschafft. Da ich wider Erwarten eine zweite Nacht in diesem Hotel buchen konnte werde ich morgen einen Ruhetag einschalten. Ich brauche ihn.

Do, 21.7.2022, Lugano, 20km. Rivera, Mezovico, Origlio, Cureglia, Massagna, Lugano. Wetter: Schön, 35°. Unterkunft: Hotel Acquarello, sFr 127.—.

Ich hätte natürlich das Bähnchen (gleich neben meinem Hotel) auf den Monte Tamaro nehmen und den Bergrücken zum Monte Lema überschreiten können, aber so etwas Naheliegendes kam mir nicht in den Sinn. Und so wanderte ich meist durch Wälder und Felsen über den Dörfern nach Lugano. Irgendwann sah ich auf Booking, dass in Menaggio ein bezahlbares Zimmer frei wurde, das ich sofort reservierte. So komme ich wieder einen Tag weiter. Und dass ich heute für 127.— mitten im Zentrum von Lugano nächtige kann ich noch immer nicht verstehen. Alle freien Preise ringsherum bewegen sich bei 300.— Plus.

Mi, 20.7.2022, Rivera, 12km. Brisago, Magadino, Quartino, Ceneri, Rivera. Wetter: Schön, leichter Wind, 33°. Unterkunft: Hotel Elvetia, sFr. 163.—.

Das vollständige Fehlen von bezahlbaren Unterkünften führte zum Entscheid, nach Belinzona zu gehen und die Reise anzubrechen. Vorerst fuhr mich allerdings Stefan in seinem 8PS-PlauschBoot über den See nach Magadino. In einem Restaurant fand ich heraus, dass ein Hotel in Rivera plötzlich wieder freie Zimmer hatte und auch in Locarno erschienen wieder zwei Hotels mit Zimmer unter 150.—. Ich buchte an beiden Orten und machte mich auf den Weg auf den Ceneri. Den äusserst steilen Römerweg kannte ich bereits. Vor zwei Jahren stosste ich mein Velo bis zur Erschöpfung den Berg hinauf. Rivera ist ein Dorf, durchschnitten von Hauptstrasse, Autobahn und SBB-Doppelspur. Nicht gerade attraktiv.


Di, 19.7.2022, Brisago, 20km wandern, 10km Zug, 15km Taxi.
Malesco, Re, Camedo, Lionz, Verdasio, Costa, Intragna, Brisago. Wetter: Schön, 32°, leichter Wind. Unterkunft: Casa Gioiello, sFr. gratis.

Ich wanderte zuerst bis nach Re, die kleine Ortschaft mit der imposanten Kathedrale und nahm dort den Zug bis Camedo. Ab dort wanderte ich auf einem guten Wanderweg bis Intragna. Von dort würde ich per ÖV bis auf den Ceneri fahren, in Rivera gab‘s das erste Hotel mit einem freien Zimmer. Aber in einem kleinen Grotto hoch oben in Costa getraute ich mich, meinen Bruder Stefan anzurufen. Ja, er sei in Brisago, ja, er hätte ein freies Bett und, ja natürlich hole er mich in Intragna ab. Und so landete ich im wunderschönen Casa Gioiello hoch über Brisago. Mit Stefan werden wir auswärts essen gehen und morgen schaue ich, wie ich meine Wanderung fortsetzen werde.

Mo, 18.7.2022, Malesco, 24km. Domodossola, Masera, Druogno, Malesco. Wetter: Schön, leichter Wind, 30°. Unterkunft: Hotel ilMuretto, sFr 95.—.

Das würde zum Anfang eine leichte Wanderung werden. Dachte ich. Kaum fing das Steigen ausserhalb des letzten Dorfes an wurde der Weg gefährlich abhäldig und ich musste zur Sicherheit meine Stöcke benutzen. So gegen Mittag wurde der Weg geradezu unmöglich. Das Unterholz mitsamt massenhaft BrombeerenStauden wurde immer undurchdringlicher. Irgendwann hatte ich mich komplett verlaufen. Ich fand nicht einmal mehr zurück. Vor einem unüberbrückbaren Tobel war klar: Ich musste zurück. Ohne Weg ohne nichts. Meine Arme und Beine wurden immer röter, sprich blutiger. Aber ich hörte die Strasse unter mir und hatte zumindest eine Richtung. Die Steilheit durch das dichte Unterholz war zum Verzweifeln. Aber ich könnte diesen Bericht nicht schreiben, wenn ich es nicht irgendwann geschafft hätte. Einmal auf der Strasse liess ich mich auf keine Abenteuer mehr ein, ich blieb darauf bis nach Druogno. In Malesco hatte ich über Booking ein kleines Appartement gemietet. Der automatische Einlass wurde allerdings zum kleinen Drama. Aber ich bin jetzt drin.

Was ich morgen unternehmen werde weiss ich noch nicht. Alle Hotels von hier bis Locarno sind ausgebucht und in Locarno liegen die Preise für freie Zimmer zwischen  350.— und über 1000 Franken. Schwierig.


So, 17.7.2022, Wetzikon-Domodossola.
Wetter: Schön, 30°. Unterkunft: Hotel Corona, sFr 105.—.

Fahrt mit dem Zug in weniger als 4Std von Wetzikon nach Domodossola, theoretisch zumindest, denn in Brig ist mir der Anschlusszug vor der Nase weggefahren.